Die Firma SOREM kann durch die Verwendung von nicht gefluchteten Kreuzstücken Doppelkupplungen liefern. Mit dieser Art Kreuzstück können größere Kugellager montiert werden, dementsprechend sind sie für die Übertragung von größeren Torsionsmomenten geeignet und haben einerseits eine geringere Axialbelastung und dafür eine größere Radialbelastung.
Ein weiteres Sonderprodukt sind selbsttragende Doppelkupplungen auf Achsen mit unabhängiger Aufhängung.
Dabei handelt es sich um Produkte, die im Vergleich zu herkömmlichen Doppelachsen deutlich komplexer sind.
Dieses selbsttragende System besteht aus einer auf der Halbachse festsitzenden Kugelbuchse mit einer Bohrung, durch die eine an der Halbachse angebrachte Stützwelle gleitet. Die Doppelkupplung muss der vertikalen, stoßdämpfenden Bewegung folgen.
Dadurch wird die interne Halbachse in zwei ineinander gleitende Teile geteilt, damit die Axialbewegung einsetzen kann, gleichzeitig wird eine weitere einfache Kupplung für den Anschluss der internen Halbachse an das Differentialgetriebe benötigt.
In besonderen Fällen können wir die Kupplung noch genauer berechnen, indem wir vor allem eine komplette Drehung der Doppelkupplung dynamisch simulieren. Wir erheben die verschiedenen, auf die Kugellager des Mittelteils und der Halbachse wirkenden Radiallasten, um dementsprechend die Dauer berechnen zu können. (Siehe Graphik RADIALLASTEN
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Durch die Simulation werden auch die verschiedenen, auf die Kugellager des Mittelteils und der Halbachse wirkenden Axiallasten erhoben (Siehe Graphik AXIALLASTEN). Mit diesen Daten führen wir mit der Finiten-Elemente-Methode (FEM) die Überprüfung der Beständigkeit der Kugellagerplatte bei Betriebsbedingungen mit besonders schwerer Belastung bei maximalem Einschlag durch (Siehe Abbildung).
Die Strukturberechnung wird auch an den weiteren Komponenten der Doppelkupplung ausgeführt (Siehe Abbildung).
Auf dem Kreuzstück und dem Mittelteil, um die optimale Form für die Anpassung der Beständigkeit zu finden und zu vermeiden, dass sich die Belastung in bestimmten Punkten besonders konzentriert.
An der Halbachse wird die Überprüfung je nach Form und Größe der Öse vorgenommen, auf Anfrage weiten wir den Test auch auf die gesamte Halbachse aus.
Ein typisches Produkt von SOREM sind besonders lange Übertragungswellen. In jenem Fall werden ein Torsionstest und ein Biegeschwingungs-Test ausgeführt, um die eigene Frequenz festzustellen und den optimalen Querschnitt herauszufinden, damit Resonanzerscheinungen vermieden werden. |
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